Geldanlage 2019

Wie Geld anlegen in 2019?

Über diese Themen können Sie im folgenden lesen bzw. sich im Video erklären lassen:

  • Wie wirkt sich die Wirtschaftsentwicklung auf die Börsen und Kapitalmärkte aus?

  • Was ist die beste Geldanlage momentan?

  • Wie ist die Entwicklung der Börsenkurse und Aktienmärkte 2019 zu erwarten?

  • Und mit welchen Anlageklassen 2019 Geld zu verdienen?

  • Tipps zu Aktien, Anleihen und Wertpapieren sowie Vergleich der Kapitalanlagen Zinsen, Währungen, Immobilien und Gold

 

Was heißt das für die Kapitalmärkte?

 

Anleihen

in Anleihen anlegen
 
Unternehmensanleihen investieren

Anleihen

Das wirtschaftliche Wachstum sollte 2019 anfangs weitergehen und setzt eine der längsten Expansionsphasen der Weltwirtschaft fort. Folgende Faktoren gefährden diesen positiven Trend:

  • der Handelskonflikt zwischen den USA und dem Rest der Welt, besonders China

  • in den USA die nachlassenden Sondereffekte der Steuerreform

  • in China eine striktere Regulierung der Schattenfinanzwirtschaft – mit Druck auf hoch verschuldete Unternehmen und eine mögliche Immobilienblase

  • höhere Zinsen in den USA, Japan und wohl auch Europa, kombiniert mit einer strikteren Notenbankpolitik in den USA und Europa

  • Unwägbarkeiten in der EU-Politik: BREXIT, Italien-Schulden, EU-Wahlen, Führungswechsel in Deutschland, Widerstände in Frankreich und eine schwache Regierung in Spanien

  • eine negativere Erwartungshaltung der Finanzbranche, die ein Ende des Bullenmarktes antizipiert


Dollar Risiko

Währungen

Währungen

Dollarrisiko
 
 

Auf der Währungsseite bleibt das EUR/USD-Währungsverhältnis volatil und wenig vorhersehbar: einerseits deuten langfristige Bewertungskriterien auf einen derzeit günstigen Euro-Kurs hin, andererseits dürfte der Zins-Vorteil zu Gunsten der USA auf Dauer bestehen bleiben, mit erhöhter Nachfrage nach US-Dollar-Anlagen.


Aktien

Aktien kaufen
 
in Aktien investieren 2019

Aktien

Seit 2008 hält diese nun längste Börse-Aufschwungphase an. Viele Marktteilnehmer sehen die Kursrückgänge Ende 2018 bereits als Vorbote eines längeren und tieferen Abschwungs, der im Laufe des Jahres einsetzen könnte. Wir rechnen für 2019 jedenfalls mit einigen stärkeren Marktschwankungen und wären von einer stärkeren Börsenkorrektur in der zweiten Jahreshälfte wenig überrascht.

Bei einem Blick auf die Unternehmen weltweit dürften die Gewinnmargen ihren Höhepunkt überschritten haben, weil die konjunkturelle Dynamik nachlässt. Zusätzlich werden die Unternehmen mit Lohnsteigerungen und teilweise Strafzöllen zu kämpfen haben.

Speziell für europäische Aktien könnten das niedrige Zinsumfeld und die attraktive Kursbewertung vieler Unternehmen sprechen, falls die genannten politischen Einflussfaktoren in Europa nicht zu sehr auf die Kurse drücken.

Anders könnte es für USA-Aktien aussehen: Die erwarteten Zinserhöhungen, bereits hohe Unternehmensbewertungen und die genannten politischen Einflussfaktoren könnten Druck auf die Kurse der US-Aktien ausüben.

Aktien der Schwellenmärkte (Emerging Markets) könnten sehr volatil und schwer vorhersehbar sein: Einerseits sehen wir dort recht günstige Unternehmensbewertungen und starkes Wirtschaftswachstum bei vielen kleinen Ländern, aber auch vor allem auch Indien (+7%) und China (+6%). Andererseits könnten durch den Anstieg von US-Zinsen und Dollar viel Kapital aus den Emerging Markets abfließen und massiv Druck auf die Kurse ausüben. 

TIPP: Trotz dieser unsicheren Prognose sollte man stets langfristig in Aktien investieren und sich nicht von kurzfristigen Kursrückgängen aus der Ruhe bringen lassen. Vielmehr können Kursrückgänge zum günstigen Kaufeinstieg genutzt werden. Eine breite Diversifikation über viele unterschiedliche Märkte, Branchen und Regionen sind wichtige Erfolgsfaktoren und sollten in eine langfristige Vermögensstrategie fließen.


Immobilien

in Immobilien investieren
 
in Immobilien investieren 2019

Immobilien

Seit Jahren steigen die Immobilienpreise in den Großstädten und Ballungsräumen unaufhaltsam. Die Nachfrage in der deutschsprachigen Region wird angeheizt vor allem durch anhaltende Urbanisierung und demografische Veränderungen wie die zunehmende Zahl an Single-Haushalten.

Gibt es eine Immobilienblase? Die Risiken dafür steigen etwas, allerdings könnte sich der Preistrend nach oben fortsetzen, wegen der genannten Nachfrage und folgenden weiteren Gründen:

  • Es gibt Engpässe im Angebot an Immobilien, die von der Nachfrage deutlich übertroffen wird.

  • Das Immobilienkreditvolumen in Österreich und Deutschland ist nur moderat gewachsen und damit gibt auch keine schuldenfinanzierten Spekulationsblasen.

  • Bürokratische Hürden verhindern ein zu schnelles Wachstum von Neubauten. 

Durch das Auseinander-Entwickeln von Kaufpreisen und Mieten sind die Mietrenditen mittlerweile auf ein sehr niedriges Niveau gesunken. Damit hängt die Gesamtattraktivität eines Immobilieninvestments viel stärker an der künftigen Preissteigerung. Eine attraktive Alternative stellen Nachrangdarlehen für Immobilien-Investments dar, wo man auf eine Laufzeit von meist 12 bis 24 Monaten eine Verzinsung von 5 % bis 7 % erzielen kann.

Zusammengefasst sehen wir Immobilien nach wie vor als eine attraktive Assetklasse, allerdings wird der Selektionsprozess immer wichtiger. Diesen bieten wir unseren Kunden beim Kauf und Verkauf von Immobilien mit einem breiten Netzwerk an Immobilien-Partner an.


Gold

in gold investieren
 

Gold könnte 2019 einmal mehr als Depotstabilisator dienen und sollte fixer Bestandteil jedes breit diversifizierten Portfolios sein. Der Goldanteil am Gesamtdepot sollte allerdings 5 bis 10 % nicht überschreiten. Infos wie man optimal in Gold investieren kann, finden Sie hier.


Fragen zur Geldanlage 2019?

 Mag. Philipp Mayerhofer

Mag. Philipp Mayerhofer